Solare Stromerzeugung nach 20 Jahren Pilot-Projekt!
Klimablog. Chronologie in Wort und Bild der Bestrebung der Schülerschaft und Lehrerschaft des Friedrich-Gymnasiums, die Sporthalle der Schule mit einer Photovoltaik-Anlage zu versehen...

Vom Klassenzimmer aufs Turnhallendach: Am Friedrich-Gymnasium in Freiburg haben Schülerinnen und Schüler mit ihrem Engagement für Klimaschutz etwas angestoßen. Ihr Ziel: mehr Solarstrom für die Schule. Inzwischen ist daraus ein konkretes Projekt geworden. Wie sie das geschafft haben und wie es jetzt weitergeht, berichtet Selina Stahl.
Für die Leitung der PV-Gruppe der Klima AG berichtet
Thomas Frischmann von der FG-Pressekonferenz der Klima-AG am Friedrich-Gymnasium, Ende Januar 2026.
Es ist Donnerstag, der 29.01.2026. Musiksaal des Friedrich-Gymnasiums.
14:20 Uhr.
Alles ist bereit und akribisch bis ins letzte Detail vorbereitet. Die Klima AG des Friedrich-Gymnasiums will zusammen mit Oberbürgermeister Martin Horn und Mitarbeitern des Immobilienmanagements der Stadt Freiburg unser PV-Pilotprojekt den Freiburger Medien vorstellen, die ausnahmslos alle informiert wurden. Alle geladenen Gäste (Bürgerverein Herdern, sämtliche Projektmitarbeiter) sowie die Mitglieder der Klima-AG warten auf die Hauptpersonen: OB Martin Horn und die Journalistinnen und Journalisten der Freiburger Medienlandschaft. Hatten sie etwa Parkplatzprobleme oder ist gar etwas schiefgelaufen?
14:25 Uhr.
Gemeinsam treffen Medien-Delegierte mitsamt dem Oberbürgermeister ein und der Saal ist mit einem Schlag voll und vor allem voller Spannung - auf das was jetzt kommt.
Unser Schulleiter Stefan Gönnheimer begrüßt die Gäste und dann geht auch schon zur Sache.
Lucia und Anton (beide KS2) erläutern die Vorgeschichte und Entstehung des Projekts bis hin zur heute installierten Projektgruppe, die sich regelmäßig im Rathaus zur Projektarbeit trifft. Im Anschluss würdigt Martin Horn den seiner Meinung nach vorbildlichen Einsatz der Schülerinnen und Schüler unserer AG und hebt die Bedeutung des Projekts hervor, die weit über die praktisch technische Seite hinaus geht.
Kilian (Klasse 10) erläutert direkt im Anschluss mithilfe einiger Präsentationsfolien die Berechnungen der neuen Anlage, zum einen von Mitgliedern der Klima AG, gegenüberstellend auch die von Spezialisten der Projektgruppe.
Die letzten beiden Redebeiträge kommen von mir, Thomas Frischmann (Leitung der PV-Gruppe der Klima AG) und Arnold Schulz (Immobilienmanagement), der die Umsetzung des Projekts leitet. Herr Schulz schildert die Zusammensetzung der Projektgruppe, der auch externe Spezialisten aus verschiedenen fachlich spezialisierten Firmen angehören. Herr Frischmann hebt die positive Signalwirkung des Einsatzes der mitwirkenden SuS im Hinblick auf aktives Handeln in Zeiten der Krisen nach dem Motto: Ein Stück aktive Energiewende in Freiburg: Friedrich-Gymnasium - wir machen das jetzt! hervor. Außerdem geht sein Dank an OB Martin Horn als Schirmherr des Projekts und an die gesamte Projektgruppe für ihre geduldige und sehr konstruktive Arbeit.
Zum Abschluss geht’s noch für Fotos auf das Dach der neuen Turnhalle auf dem sozusagen vor Ort Interviews und Reels von verschiedenen Medien zusammen mit Mitgliedern der Klima-AG erstellt werden.
Zusammenfassend kann man sagen, es war ein guter tag für die Klima-AG und unsere Schule, wir haben unser Projekt, unsere Arbeit und unser Anliegen ordentlich vorgestellt und auf den Punkt gebracht.

Nachdem von Mitgliedern der Klima AG auf Grundlage der neuen Voraussetzungen (auch Belegungen der Flächen zwischen den Aufbauten) mithilfe der Planungssoftware SUNNY DESIGN durchgeführt wurden, stellt Frank Lorenz von der Firma Solares Bauen die ersten professionellen Planungen und Berechnungen der Anlage in unserer Projektgruppensitzung (Jan. 26) im neuen Rathaus vor.
Bild 1 zeigt erfreulicherweise eine Belegung der Flächen auf dem Kies zwischen den Aufbauten mit je zwei Reihen PV-Panels, sodass die daraus resultierende Gesamtleistung der Anlage nun mit 64,8 kWp nun noch höher liegt, als die von der Klima-AG zuvor mit SUNNY DESIGN berechneten Leistung von 58,4 kWp.

Bild 2 zeigt die sich daraus ergebenden Verhältnisse zwischen Eigenverbrauch und Einspeisung bzw. die Autarkiequote für die potentiellen Planungen mit und ohne Speicher. Zunächst wird von einer Planung ohne Speicher ausgegangen.

Die ersten Berechnungen der neuen PV-Anlage wird durch die Mitglieder der Klima AG durch selbst erhobene und recherchierte Daten im Oktober 2025 durchgeführt. Dabei wurde zunächst davon ausgegangen, dass aus statischen Gründen nur die Flächen auf den Aufbauten der neuen Turnhalle belegt werden können. Das Ergebnis dieser Berechnung ergibt eine Leistung der Anlage von 48,3 kWp. Somit könnte ungefähr ein Drittel des jährlichen Stromverbrauchs des FG gedeckt werden.






Die zweite Berechnung der Anlage erfolgt dann durch die Kima AG mit dieser Software unter der neuen Voraussetzung, dass auch zwischen und neben den Aufbauten mindestens eine Reihe PV-Panels installiert werden dürfen. Die sich daraus ergebende Leistung der Anlage liegt bei 58,4 kWp.


Die Stadt Freiburg würdigt die Initiativen der Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Gymnasiums mit dem Preis für bürgerliches Engagement der Stadt Freiburg. Am 4. November übereicht OB Martin Horn bei der jährlich stattfindenden Preisverleihung im E-Werk den Preis an die Mitglieder der Klima AG des FG. Geteilt wurde die Auszeichnung mit dem Umweltausschuss des Wenzinger-Gymnasiums. Außer einem Preisgeld von 500 Euro und 17 Theaterkarten, ist mit der Anerkennung eine Einladung von Frau Chantal Kopf (MdB) nach Berlin verbunden. Das Foto zeigt OB Martin Horn und Bürgermeister von Kirchbach bei der Übergabe des Preises an die SuS des Wenzinger-Gymnasiums und des Friedrich-Gymnasiums.


Start der Projektgruppenarbeit Im Juli 2025 kurz vor den Sommerferien beginnt mit einer „Kick Off“ Veranstaltung im neuen Rathaus (Stühlinger) die konkrete Projektarbeit. Hier arbeiten Fachleute vom Immobilienmanagement der Stadt Freiburg sowie externe Firmen mit den SuS der Klima AG Freiburg zusammen, um den Bau der neuen PV-Anlage zu planen und zu realisieren. Die Treffen dieser Projektgruppe finden im monatlichen Rhythmus im neuen Rathaus statt. Zwischenzeitlich kommen die Experten ans FG und führen die SuS vor Ort in verschieden technische und planungsspezifische Thematiken ein. Das Foto zeigt Ulrich Becht (Leiter des Immobilienmanagements der Stadt Freiburg), Arnold Schulz (Projektgruppenleiter, Stadt Freiburg), Theo Leyschulte (technischer Mitarbeiter der Stadt Freiburg) zusammen Mitgliedern der Klima AG des FG. Die Luftbildaufnahme zeigt den Standort der neuen PV-Anlage auf dem Dach der neuen Turnhalle des FG.


Solare Stromerzeugung nach 20 Jahren Pilot-Projekt!
Die Stadtverwaltung – bis hinauf zum Oberbürgermeister Martin Horn – hat dem Plan grundsätzlich zugestimmt, dass das Dach der neuen Turnhalle des FG mit einer erweiterten und erneuerten Solar-Anlage belegt wird – und zwar unter Schüler*innen-Beteiligung.
Der Ausbau stadteigener Flächen mit Solarkraft ist ohnehin vorgesehen – nun wird das FG in der Reihenfolge vorgezogen, und v.a. wird interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, sich in der Planung und, soweit möglich, in der praktischen Umsetzung zu beteiligen.
Den entscheidenden Anteil daran hat die Klima-AG unter der Leitung der Umwelt-Lehrkräfte-Gruppe (Herr Frischmann, Herr Krahl, Herr Müller, Frau Retze, Herr Schneider, Herr Muthesius), und in der Klima-AG waren die entscheidenden Akteure Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2025, eine starke Generation, die schon die Podiumsdiskussion zum Klimawandel im Herbst 2023 und den Prozess "KlimaRat Schule" im Schuljahr 2023-24 mitgestaltet hatte.
Aktive AG-Mitglieder waren Cosima Brandner, Odilia Möhle, Pepper Mogg, Rebecca Neumann-Grubb, Tim Schweitzer, Jakob Wiedensohler. Weitere AG-Mitglieder waren auch Emily Fritsch, Arne Hess, Anna Roglin und Simon Witschel.
Aber die Beteiligung in der Klima-AG ging mit Lucia Brandner (KS1), Lenja Burgmann und Sina Hess (9b) und Jana Drees (5b) bis in die unterste Klassenstufe! Das außerordentliche und kontinuierliche Engagement der Schülerinnen und Schüler wird durch Urkunden bei der Abitur-Verleihung bzw. bei der Schulvollversammlung am Ende des Schuljahres durch die Schulleitung und die Umwelt-Lehrkräfte gewürdigt. Im Schuljahr 2024-25 waren es – außer der kontinuierlichen Arbeit in den Sitzungen der Klima-AG - folgende Veranstaltungen, die uns zum Ziel führten:• Verschiedene Sitzungen des Arbeitskreises Photovoltaik-Anlagen in Herdern, einer Untergruppe des Bürgervereins Herdern. Ein wichtiges helfendes Bindeglied war hier Magnus Gees, der zugleich Schülervater am FG ist.• Initiation einer Bürger-Petition über die Plattform "open petition" mit 1432 Stimmen• Herdermer Neujahrsempfang mit Baubürgermeister Prof. Martin Haag am 18. Januar 2025.• Daraus folgende Gespräche im Bauamt der Stadt mit dessen interimistischem Leiter Herrn Becht.
Mehrfach betonten Herr Horn und Herr Becht, dass es vor allem die engagierte, bestimmte und zugleich freundliche Art war, das Ziel zu formulieren und vozustellen, die die Verantwortlichen schließlich davon überzeugten, das ganz neuartige Pilot-Projekt zu genehmigen:
Das IMF (Immobilien-Management Freiburg) beauftragt Firmen mit der Planung und Durchführung des Projekts, nimmt dabei aber von Anfang an Schülerinnen und Schüler des FG mit in den Prozess, die in Zusammenarbeit mit den beauftragten Büros bzw. Firmen die Anlage mitplanen, mitberechnen und schließlich auch mitinstallieren dürfen.
In der Ausschreibung der Stadtverwaltung ist ausdrücklich von der Integration der SchülerInnen in den gesamten Prozess die Rede, und die Leistungen, die die beteiligten Firmen erbringen, werden auch bezahlt – inclusive der Extra-Zeitkontingente, die es für die Integration der SchülerInnen braucht. Das IMF plant, möglichst im kommenden Schuljahr 2025-26 die Planung und Installation der neuen Anlage fertigzustellen. Also: Wenn es gut geht, steht im Juli 2026 die neue, wesentlich erweiterte Solar-Anlage auf der Turnhalle des FG!


Schüler und Schülerinnen unserer Oberstufe präsentieren ihre Solar-Pläne beim Herdermer Neujahrsempfang. Herr Muthesius, Mitglied der Lehrkräfte-Umweltgruppe, berichtet.
Odilia, Cosima und Jakob (alle KS2) präsentierten redegewandt, humorvoll, sympathisch und kritisch-konstruktiv die Pläne der Klima-AG des FG, die neue Turnhalle mit einer größeren Solar-Anlage zu belegen.FG und Stadtverwaltung sind nun schon seit drei Jahren in einem langwierigen Briefwechsel miteinander verbunden, bei dem die Initiative immer nur vom FG ausgeht: Die Klima-AG bittet darum, in eigener Initiative das Freiburger Solarpotential vergrößern zu dürfen – passend zum neu aufgelegten „Klimapakt Freiburg“.Hier regt Oberbürgermeister Martin Horn an: „Freiburg hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu sein. Das kann eine Stadtverwaltung nicht alleine schaffen, dafür braucht es alle Akteurinnen und Akteure der Stadt. (…) Wie unterstützen Sie die Freiburger Klimaziele? Sie setzen konkrete Klimaschutzmaßnahmen um. (…)“ Herr Haag kommentierte den Vortrag der Schüler beim Neujahrsempfang des Herdermer Bürgervereins mit der – ebenfalls humorvollen – Schlagzeile „Initiative trifft auf Behörde“ und sprach von einem „culture clash“. Er lobte die Schülerinnen und Schüler für ihren beherzten Auftritt vor dem vollen Gemeindesaal der St.Urban-Gemeinde und dafür, dass sie sich für ihre Zukunft engagieren.Als Vertreter der Stadt wies er auf die Komplexität solcher Vorhaben und aller damit verbundenen Fragen hin – sagte aber immerhin ein Gespräch in den kommenden Monaten zu, in dem VertreterInnen des FG und des DHG, das ein ähnliches Anliegen hat, ihr Anliegen vortragen dürfen. Nun, - wir nehmen ihn beim Wort!

Die Aufnahme zeigt eine symbolische Übergabe der ersten, mit der Petition gesammelten Unterschriften, an den Baubürgermeister der Stadt Freiburg Prof. Dr. Martin Haag. Bei dieser Gelegenheit wurde unser Anliegen, die alte PV-Anlage auf der neuen FG-Turnhalle durch eine neue große und leistungsfähige Anlage zu ersetzten, das erste Mal einer breiteren Öffentlichkeit kommuniziert.

Bild von links nach rechts:
Christian Ledinger (1. Vorsitzender des Bürgervereins Herdern), Magnus Gees (stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Herdern), Jakob Wiedensohler (KS 2), Odilia Möhle (KS 2), Cosima Brandner (KS 2), Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag.


Eine Aktion der Klima-AG und der Lehrer-Umweltgruppe des Friedrich-Gymnasiums unter der Leitung von Thomas Frischmann.
Die Klima-AG des Friedrich-Gymnasiums hat eine Petition formuliert und online gestellt, mit der Aufforderung an kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der Stadt Freiburg, die Dächer der Herdermer Schulen - und damit auch die des FG - mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten. Die Klima-AG freut sich sehr über jede Stimme, die diese Petition unterstützt!


Bestrebungen zur Erneuerung der Solar-Anlage auf dem Dach der Neuen FG-Sporthalle
ERSTE PV-ANLAGE:2000-2002
Unter Leitung von Herrn Plappert wird eine erste PV-Anlage installiert. Es gibt verschiedene Fördergelder und auch z.B. einen Schüler-Sponsoren-Lauf, mit dem Geld akquiriert wird. Seitdem arbeitet die Anlage bis heute; das erwirtschaftete Geld fließt seit einiger Zeit an den Verein der Freunde des FG, der diese alte Anlage auch verwaltet.
ANLAUF FÜR DIE ZWEITE PV-ANLAGE2020/21
Der Lehrer Mirco Priess (Offenburg) kontaktiert Schulen per Mail mit dem Vorschlag von Projekten, bei denen SchülerInnen durch eigene Initiative und Arbeit PV-Anlagen auf Schuldächer bringen. Er selbst hat ein solches Projekt an seiner Schule („Pilotprojekt in den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg“) durchgeführt.
LINK: https://www.regiotrends.de/de/regiomix/index.foto.312173.1.html
Herr Muthesius ist interessiert und beginnt zu forschen, wie sich das am FG in Freiburg realisieren ließe. Bald stößt Herr Krahl hinzu und unterstützt das Vorhaben fürs FG. Auch Schulleiter Herr Gönnheimer denkt über eine Erneuerung der Anlage nach und findet in Herrn Ortmann einen Schülervater, der bei der BayWa arbeitet und in Aussicht stellt, ein solches Vorhaben mit Know-how und Material unterstützen zu können. Es werden ca. 30 Schüler gewonnen, die interessiert sind mitzumachen. Herr Priess kommt zu zwei AG-Treffen ans FG und erläutert, wie ein solches Projekt gelingen kann. Daraus erwächst eine Anfrage an die Stadt Freiburg über Frau Zapp (städtische Schulreferentin fürs FG), die das Anliegen ans GMF (Gebäude-Management Freiburg) weiterleitet. Fürs GMF antwortet Herr Müller am 01.12.2021, dass die Stadt selbst vorhat, hier demnächst tätig zu werden. Die Schülerschaft verfasst eine Antwort und fragt nach, warum es nicht möglich ist, die eigentlich gleichen Interessen hier zusammenlaufen zu lassen. Herr Müller vom GMF erläutert in einem kurzen Mail an Herrn Gönnheimer die Beweggründe des GMF, die Initiative nicht zuzulassen. Daraufhin ruht das Projekt zunächst.
Initiative 2022
Es finden sich aber weitere KollegInnen, die zu der Umweltinitiative hinzustoßen: Frau Retze, Frau Lamb, Herr Müller, Herr Frischmann, Herr Schneider. Es werden z.T. große Projekte durchgeführt, die nur indirekt mit dem PV-Projekt des FG zu tun haben: - Stadtradeln / Schulradeln jährlich (das FG schneidet zweimal als Schule mit den meisten Kilometern ab), - erster Klima-Tag (2023 = Profiltag im September) und zweiter Klima-Tag (2025) - eine Podiumsdiskussion mit jungen VertreterInnen der Freiburger Gemeinderatsfraktionen - ein Film-Vortragsabend über die Fledermäuse im Zähringer Wald und am FG - das Projekt „KlimaRatSchule“ unter Leitung von Herrn Krahl (fürs FG) und Herrn Behringer (Verein Solare Energie). Hauptergebnisse: Hoher Heizbedarf; Solarkraft nutzen.
Weitere Schritte 2023
Im Dezember 2023 gibt Herr Gönnheimer grünes Licht dafür, eine neue Anfrage bez. der Solar-Anlage zu starten: Diesmal an Frau Silke Donnermeyer als Amtsleiterin des ASB (Amt für Schule und Bildung) Der Brief wird zur Unterschrift durch möglichst viele SchülerInnen des FG ausgehängt und findet breite Unterstützung.
Absagen 2024
Frau Donnermeyer antwortet im Januar 2024, indem sie das Engagement der Schülerschaft zwar sehr wertschätzt, aber zunächst die Planungen des GMF erfragen möchte. Erst am 18. März 2024 kommt mit Verweis aufs GMF die Absage. Im Mai 2024 startet die Solar-AG daher einen Brief an OB Martin Horn mit dem gleichen Anliegen. Auch dieser Brief findet aber keine positive Resonanz. Der Brief wurde vom Büro des OBs an eine zuständige Stelle weitergeleitet, weiter ist aber nichts passiert. Über diesen (Nicht-)Stand wurden wir per Mail am 01.08.2024 informiert. Der Bürgerverein Herdern bildet eine Arbeitsgruppe, die sich für die Förderung von PV im Stadtteil einsetzen möchte. FG-Schüler und -Lehrer kommen hinzu und versuchen, auf diesem Weg ihr Anliegen voranzubringen. Es gibt mehrere Treffen und eine Planung für den Auftritt beim Neujahrsempfang des Herdermer Bürgervereins.
Fabian Muthesius